Geschichte Thüringens
Thüringen wurde im Laufe der Jahre von mehreren Stämmen besiedelt, wobei die ersten die Kelten waren, denen dann andere germanische Stämme folgten. Später gründete sich das Königreich Thüringen, das dann von den Franken erobert wurde, die auch die Christianisierung der Region ermöglichten. Die Franken eroberten aber nur einen Teil Thüringens, da der andere Teil an die Sachsen überging. Später wurde das Herzogtum Thüringen gegründet, dass aber nicht sehr lange dauerte und wurde gefolgt von einem Streit um Vorherrschaft in Thüringen, wobei die Ludowinger die Führung übernahmen. 1111 wurde die Landgrafschaft Thüringen gegründet, die von Ludowingern geführt wurde, bis diese ausstarben und die Wettinger ihren Platz übernahmen. Im 1525 folgte ein bedeutendes Ereignis in Thüringen und zwar fand auch hier ein Bürgerkrieg statt. In den nachfolgenden Zeitperiode fanden viele Konflikte in Thüringen statt, wobei immer wieder verschiedene Fürstentümer entstanden und sich auflösten. Nach und nach fielen die Gebiete Thüringens an Preußen und später wurde das Land Thüringen gebildet, das zu der DDR gehörte, gefolgt später von der Einteilung Thüringens in den Bezirke Erfurt, Gera und Suhl. 1990 fand eine Neubildung Thüringens, wobei neben den drei Bezirken ein paar Kreise einbezogen wurden und 1994 fand die letzte Gebietsreform Thüringens statt.