Wer Thüringen kennt, der weiß, dass es dort nicht nur wunderschön ist, sondern dass die Gegend sich auch durch eine enorme Dichte an Sehenswertem auszeichnet. Kulturelle Angebote, historische Stätten, spektakuläre Naturschauspiele – ein Thüringen-Urlaub deckt so ziemlich das ganze Spektrum dessen ab, was Urlauber glücklich macht.
Allerdings haben die wenigsten das Glück, so viel Zeit zu haben, wie sie brauchen und so muss man sich oft ganz genau überlegen, welcher Sehenswürdigkeit man seine kostbare Zeit schenkt und welche leider ungesehen bleiben muss. Vielleicht aus Mitleid mit all jenen, die gern so viel sehen würden, aber einfach nicht die Zeit dazu finden, hat man in Thüringen den Miniaturenpark „mini-a-thür“ eingerichtet. Wie der Name es schon leise erahnen lässt, handelt es sich dabei um einen Park voller Miniaturen. Allerdings sind es nicht einfach irgendwelche Miniaturen, sondern die ausgestellten kleinen Kunstwerke haben es in sich. Denn ausschließlich die berühmtesten und schönsten Sehenswürdigkeiten Thüringens finden im Miniaturenpark einen passenden Platz.
Im Maßstab 1:25 finden sich dort Nachahmungen bedeutender Bauten von Goethes Gartenhaus bis zur Wartburg. In einem solchen Tempo kann man sonst nirgends gleich duzende von begehrten Sehenswürdigkeiten von oben bis unten erkunden. Insgesamt befinden sich bereits über 60 große Sehenswürdigkeiten Thüringens im Park und es kommen Jahr für Jahr neue hinzu. Die Genauigkeit, mit denen die Miniaturen angefertigt wurden, ist einzigartig, jedes kleineste Detail wurde penibel bedacht. Nicht, dass die Miniatur am Ende mehr Dachziegel hat als das Original! In wunderschöner Umgebung kann man also die bedeutenden Bauten ganz genau unter die Lupe nehmen und sicher so mancher Detail entdecken, dass bei der ‚echten‘ Version untergegangen wäre.
Nahe des Rennsteigs wurde der Park in den 90er Jahren in einem schönen Tal eröffnet und verteilt sich inzwischen auf eine beachtliche Fläche von 18000 Quadratmetern, denn auch kleine Versionen von großen Sehenswürdigkeiten brauchen Platz, wenn man nur genug von ihnen versammelt.
Wer also zwischen April und Oktober eine Reise nach Thüringen plant und sich einfach nicht entscheiden kann, welche bedeutenden Bauten er sich ansehen will, der sollte einfach zur „mini-a-thür“ fahren und sie alle bewundern.
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60 auf einen Streich – Sightseeing in Thüringen mal anders
Freitag, 18. März 2011Wartburg: Ein Stück Geschichte
Mittwoch, 12. Dezember 2007Im Freistaat Thüringen, in der Nähe der Stadt Eisenach befindet sich die Wartburg, einer der attraktivsten Zielpunkten im Land. Obwohl die Burg im 19. Jahrhundert praktisch neugebaut wurde, blieb sie eine Touristenattraktion. Die Burg wurde erstmal im Jahre 1080 urkundlich erwähnt. Ihre Verbindung mit der deutschen Geschichte verrät praktisch alles. Hier lebte zwischen 1211 und 1217 die später heilig gesprochene Elisabeth von Thüringen. Sie war die Tochter des ungarischen Königs Andreas der 2.. Eine anderes Ereignis, das diese burg so berühmt machte war, dass Martin Luther das Neue Testament der Bibel in nur 11 Wochen ins Deutsche hier übersetzte. Auch heute kann man noch die sogenannte Lutherstube besuchen, die sich in der Vogtei, in der nördlichen Frontseite der Burg befindet. Selbst der berühmte Johann Wolfgang von Goethe war mehrmals Gast auf der Wartburg. Das erste Mal im Jahre 1777. Alle Touristen der Wartburg erwartet eine grosse Auswahl von verschiedenen Aktivitäten. Besichtigung der Wartburg mit Turmbesteigung ist selbstverständlich. Aber auch für Gourmets können in einem Burgrestaurant auf ihren Geschmack kommen. Auch einem Besuch mit ihren Kindern steht nichts im Wege. Es warten besondere Attraktionen , wie das reiten über den Eselspfad auf einem Esel zur Wartburg.