Die Wartburg (von Wach-, Wächterburg) bei Eisenach zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Thüringen. Die 200 m über die Stadt an dem nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes gelegene Burg gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer errichtet. Die mittelalterlichen Sängerwettstreite, die heilige Elisabeth, Martin Luthers Bibelübersetzung und das Treffen der Deutschen Burschenschaften machten die Burg weltberühmt. Die heutige Wartburg ist größtenteils im 19. Jahrhundert rekonstruiert worden. Es sind aber immer noch viele ursprüngliche Teile zu bewundern. Dazu gehört insbesondere der Palas, erbaut zwischen 1157 und 1170. Der mit einer Vielzahl von Arkaden versehene Palas ist der besterhaltenste romanische Profanbau nördlich der Alpen. Er wurde zum Wahrzeichen der Burg. Neben der Besichtigung der Burg mit ihren prachtvollen Sälen und der Turmbesteigung gibt es für Touristen auch eine kulinarische Betreuung. Ausserdem gibt es die Möglichkeit im 5 Sterne Wartburghotel gleich neben der Burg zu übernachten. Man kann im „Jägerzimmerâ€? sogar stillvoll heiraten.
Öffnungszeiten von Burg und Museum: Täglich von 8:30 Uhr – 17:00 Uhr / Schließung Burgtor: 20:00 Uhr (im Winter 9:00 Uhr – 15:30 Uhr / Schließung Burgtor: 17:00 Uhr). Da es nahe der Grenze zu Hessen liegt, ist Eisenach am bequemsten über die Autobahn 4 zu erreichen.